So endete das prestigeträchtige Nachbarderby

Handball Fraureuth gewinnt gegen Langenhessen/Crimmitschau

so-endete-das-prestigetraechtige-nachbarderby
Stefanie Höhle konnte sich am HSG-Kreis ziemlich oft entscheidend in Szene setzen. Sie traf achtmal.Foto: Thomas Michel

Fraureuth. Besser hätten die Handball-Frauen des HC Fraureuth die Hinrunde der aktuellen Bezirksliga-Saison nicht beenden können. Die Mannschaft von Trainer Michael Meyer gewann in der eigenen Halle das prestigeträchtige Nachbarderby gegen die HSG Langenhessen/Crimmitschau mit 25:18 (8:7) und bleiben dadurch weiter im Rennen um die Medaillenplätze.

Mehr als die Hälfte aller Fraureutherinnen erzielten Treffer

Mit einem Spiel weniger stehen die Fraureutherinnen momentan auf Tabellenplatz vier, den sie aber am Samstag schon wieder einbüßen könnten - an die HSG Langenhessen/Crimmitschau, welche im Koberbachcentrum noch das Nachholspiel gegen den SV Tanne Thalheim auf dem Programm stehen hat.

Im Derby in Fraureuth waren die Gastgeberinnen über weite Strecken die dominierende Mannschaft. "Unsere Chancenverwertung war einfach unterirdisch, zudem lief bei uns im Spiel nach vorn überhaupt nichts zusammen", ärgerte sich HSG-Trainer Jörg Erler. Zudem haben seine Spielerinnen vor allem in der zweiten Halbzeit gerade Stefanie Höhle und Madeleine Radau nicht in den Griff bekommen, sodass beide Spielerinnen insgesamt mehr als die Hälfte aller Fraureuther Treffer erzielten. "Wir waren im Angriff bissiger und haben unsere Chancen konsequent genutzt", freute sich Michael Meyer, der nach der torarmen ersten Halbzeit seine Mannschaft gerade in der Abwehr umstellte.