• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Sommerloch am Arbeitsmarkt

Statistik Jobs erst nach den Ferien - Urlaubszeit in vielen Unternehmen

Sechs Monate lang sank die Zahl der Arbeitslosen im Zwickauer Raum kontinuierlich. Im Juli ist das Pendel nun in die andere Richtung ausgeschlagen: Ende des Monats sind im Agenturbezirk Zwickau 11.375 Frauen und Männer ohne Job gemeldet; das sind 36 mehr als im Juni, jedoch 918 weniger als im Juli des vergangenen Jahres. Zwickaus Arbeitsagentur-Chef Andreas Fleischer ist nicht überrascht vom minimalen Anstieg: "Der Arbeitsmarkt spiegelt nicht nur die Konjunktur und die Auftragslage wider. Immer wieder spielen auch saisonale Ausschläge, wie das winterliche Tief und die Frühjahrsbelebung eine Rolle. Aktuell erkennen wir diese Eintrübung im Sommer, die sich an der sogenannten zweiten Schwelle fest machen lässt", erklärte Fleischer. "Viele Jugendliche haben ihre Ausbildung beendet und wurden nicht nahtlos von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Da viele Unternehmen derzeit Sommerpause machen, finden die jungen Fachkräfte oft erst nach den Ferien eine Stelle." Der Arbeitsagentur-Chef macht sich über ihren Einstieg auf dem Arbeitsmarkt keine Sorgen: ""Wer eine Ausbildung absolviert hat, besitzt das beste Startkapital für ein erfolgreiches Berufsleben. Dank des demografischen Wandels und des steigenden Bedarfs an qualifiziertem Personal sind die Aussichten, schnell eine Stelle zu finden, ausgesprochen gut." msz/mis



Prospekte