Sonderausstellung in Schloss Wolkenburg eröffnet heute

Eröffnung Zum Gedenken an den Künstler Adam Friedrich Oeser

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In dieser Woche wird Schloss Wolkenburg aus dem "Winterschlaf" erwachen. Foto: Anett Büchner-Ulrich

Limbach-Oberfrohna/Ortsteil Wolkenburg. Am Donnerstag erwacht Schloss Wolkenburg offiziell aus seinem Winterschlaf. Mit einer Sonderausstellung gedenkt das Museum des 300. Geburtstages Adam Friedrich Oesers (1717 - 1799). Der Künstler prägte an seinen verschiedenen Wirkungsstätten, darunter in Leipzig und Weimar, den Kunstgeschmack seiner Zeit. Daneben wurde er als Freund Johann Joachim Winkelmanns und Zeichenlehrer Goethes bekannt.

Unter Detlev Carl Graf von Einsiedel wirkte er auch am Wolkenburger Hof. "Geboren in Preßburg, dem heutigen Bratislava, kam Adam Friedrich Oeser 1739 zunächst nach Dresden, bevor er 1759 nach Leipzig übersiedelte", gab Gabriele Pabstmann bekannt. "1764 erfolgte die Ernennung zum kurfürstlich-sächsischen Hofmaler und die Berufung zum Gründungsdirektor der Leipziger Zeichenakademie."

Laut der Museumsleiterin ist sein Einfluss bei der Etablierung des empfindsamen Klassizismus bahnbrechend. Oeser entwarf die Ausgestaltung des Festsaals auf Schloss Wolkenburg und später das Altarbild in der Taufkapelle der Neuen Kirche zu Wolkenburg. Die Ausstellung wird heute um 19 Uhr im Festsaal des Schlosses eröffnet. Sie läuft bis zum 23. Juli 2017.