Sozialstation: "Wir kümmern uns!"

Projekt Servicepunkt Marienthal

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Die "Kümmerin" Hannelore Forberig . Foto: msz/Reinhard Peter

Zwickau. Mit Jahresbeginn startete im Zwickauer Stadtteil Marienthal mit dem Servicepunkt ein gemeinsames Projekt der Westsächsischen Wohn- und Baugenossenschaft Zwickau (WeWoBau) und des Regionalverbandes Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Im Erdgeschoss der Jacobstraße 36 in Zwickau-Marienthal befindet sich seitdem das Büro der "sozialen Kümmerin" von Hannelore Forberig. Die 61-Jährige kümmert sich um die kleinen Sorgen des Alltags der Mieter der WeWoBau, wie etwa Nachbarschaftshilfe oder Unterstützung bei Amtswegen und organisiert die eventuell notwendige professionelle Unterstützung. Sie kennt die entsprechenden Anlaufpunkte und stellt Kontakte zu Partnern und den notwendigen Behörden her.

Im Zusammenhang mit der am 1. März geplanten Eröffnung einer Sozialstation der Johanniter-Unfall-Hilfe im gleichen Haus können sich ältere und hilfebedürftige Menschen bereits jetzt im Servicepunkt auch über die Leistungen, wie ambulante Pflege, hauswirtschaftliche Hilfen sowie Notruf- und Fahrdienste informieren. Auch das Sanitätshaus Alippi ist jeden Donnerstagvormittag vor Ort und steht für Beratungen zur Verfügung. "Das Projekt 'sozialer Kümmerer' der Wewobau wurde 2016 über 5 Monate durch den Freistaat Sachsen gefördert.", sagte Katja Böwe, Sprecherin der Johanniter im Regional-Verband Zwickau/Vogtland. "Da dieser Service schon gut von den Bewohnern angenommen wird, werden wir den Servicepunkt als gemeinsames Netzwerk weiterführen."

Der Servicepunkt ist dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 15 geöffnet. Bewohner der Wewobau können sich dort ebenso informieren wie Interessierte an den Leistungen der Johanniter und Alippi.

Telefonisch ist Hannelore Forberig unter 0152/09093603 erreichbar.