Sozialteam in Crimmitschau feiert 20-Jähriges

Hilfe Das Ziel: Größtmögliche Selbstständigkeit für psychisch kranke Menschen

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Sandra Matthes ist seit 20 Jahren die Leiterin des Ambulant Betreuten Wohnens im Crimmitschauer Sozialteam. Foto: Thomas Michel

Crimmitschau. Sandra Matthes kennt die Geschichte des ambulant betreuten Wohnens für psychisch kranke erwachsene Menschen beim Sozialteam Crimmitschau von der ersten Minute an. "Damals vor 20 Jahren war ich die erste Mitarbeiterin beim Sozialteam und durfte auch gleich die Leitung übernehmen", erinnert sich die heute 42-Jährige an die Anfänge im Haus "Pleißental" in der Crimmitschauer Helmut-Bräutigam-Straße. Von hier aus werden die Einsätze der aktuell sechs Mitarbeiter unter anderem in Glauchau, Kirchberg, Werdau und der Pleißestadt selbst koordiniert.

Unterstützung in allen Lebensbereichen angeboten

"Unsere Klienten können in ihrer eigenen Wohnung bleiben, werden dort regelmäßig von festen Bezugsmitarbeitern auch dort aufgesucht und erhalten je nach Bedarf Unterstützung in verschiedenen Bereichen wie die Bewältigung des Alltags, der Motivation bei der Freizeitgestaltung oder der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben", beschreibt Sandra Matthes ihre Arbeit. Für die hatte sie vor der Tätigkeit beim Sozialteam während ihres Studiums mit Praktika erste Erfahrungen im Bereich der Betreuung von psychisch kranker Menschen gesammelt.

"Unser Hauptziel ist und bleibt die Förderung und der Erhalt einer größtmöglichen Selbstständigkeit unserer Klienten", betont Sandra Matthes, die mit ihren Mitarbeiterinnen derzeit um die 50 Frauen und Männer betreut. Angefangen hat das ambulant betreute Wohnen beim Sozialteam vor 20 Jahren mit sechs Klienten. So viele Erwachsene konnten im letzten Jahr aus der Betreuung entlassen werden.