Spannendes Aufstiegsrennen in der Kreisoberliga

Fußball Noch zwei Spieltage stehen aus

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Region. In der Fußball-Kreisoberliga können die Teams am Pfingstwochenende durchatmen, denn es ist spielfrei. Danach warten noch in Sachen Auf- und Abstieg zwei spannende Spieltage auf die Mannschaften und ihre Fans.

Erster und Zweiter will nicht aufsteigen

An der Tabellenspitze steht die Spielvereinigung Reinsdorf-Vielau als Meister fest. Mit 53 Punkten liegt sie deutlich vor dem FC Sachsen Steinpleis-Werdau (45), dem Oberlungwitzer SV (43), TV Oberfrohna (41) und Blau-Gelb Mülsen (40). Doch trotz der Dominanz und einem stark besetzten Kader haben die Reinsdorfer entschieden, dass sie nicht in die Landesklasse aufsteigen wollen. Dieselbe Entscheidung hat der Tabellenzweite aus Steinpleis-Werdau getroffen, sodass nun der Tabellendritte der Endabrechnung aufsteigen kann.

Die besten Karten hat derzeit der Oberlungwitzer SV, dessen verjüngtes Team zuletzt mit 5:2 im Derby gegen den FSV Limbach-Oberfrohna erfolgreich war. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit mit einem glücklichen Tor von Luca Winter kurz vor der Pause waren die Oberlungwitzer nach dem Seitenwechsel in Spiellaune und schraubten das Ergebnis nach oben. Die eine oder andere Schwäche in der Defensive gab es aber auch, was in den verbleibenden zwei Spielen und in Zukunft dann vielleicht sogar in der Landesklasse unbedingt abgestellt werden muss.

Im Tabellenkeller ist es ab Platz 9 gefährlich

In den verbleibenden zwei Partien trifft der OSV auswärts auf den FC Sachsen Steinpleis Werdau, ehe am letzten Spieltag dann die SG Traktor Neukirchen zu Gast ist. Verfolger TV Oberfrohna spielt noch in Neukirchen und zuhause gegen Schönfels. Im Tabellenkeller wird es ab Platz neun gefährlich. Den belegt derzeit der Meeraner SV II mit 26 Punkten, der nach einer bisher starken Rückrunde den Verbleib in der Liga aber schaffen sollte. Es folgen die SG Schönfels (24), der FSV Limbach-Oberfrohna, der VfL Wildenfels, SG Traktor Neukirchen/Pl. (je 23) und die SG Friedrichsgrün (17) die faktisch abgestiegen ist.