Spenden ermöglichen Sanierung

Orgel "Kranke Königin" aus Dennheritz bekommt Frischekur

Der siebenköpfige Orgelausschusses der Kirchgemeinde Dennheritz/Niederschindmaas hat ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Mittel für die Sanierung der historischen Bärmig-Orgel im Gotteshaus konnten zusammengetragen werden. Mittlerweile hat die Kirchgemeinde den Auftrag für die Arbeiten an der "kranken Königin" an ein Unternehmen aus Kohren-Salis vergeben. Die Arbeiten sollen im Dezember 2015 beginnen. Die Fertigstellung ist spätestens im Juni 2016 geplant. Die Kosten für die Sanierung und Restaurierung des Instruments belaufen sich auf rund 49.000 Euro. "Es gab von vielen Partnern einen immensen Rückhalt für die Sanierung der Orgel", freut sich Orgelausschuss-Koordinator Andreas Hummel. Die Kirchgemeinde hat aus Eigenmitteln einen Grundstock von 12.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dazu kommen Zuschüsse von Landeskirche (10.000 Euro), Denkmalschutz-Programm (4700 Euro) und der Gemeinde (4000 Euro). Zudem gingen knapp 20.000 Euro an Spenden auf dem Konto der Kirchgemeinde Dennheritz/Niederschindmaas ein. Dabei handelt es sich um Einnahmen aus Konzerten, Finanzspritzen von Sponsoren und Spenden von Einwohnern. "Auch viele Bürger, die nicht zur Kirchgemeinde gehören, unterstützen die Sanierung der Orgel", freut sich Andreas Hummel über die Rückendeckung aus dem 1350-Einwohner-Ort. Er macht deutlich: "Die Spendenbereitschaft war auch ein wichtiges Signal an die Behörden, die Fördermittel zur Verfügung stellen." Notwendig ist die Orgelsanierung, weil der Zahn der Zeit deutlich an dem Instrument genagt hat. Erforderlich ist unter anderem eine Generalüberholung des Tastenwerkes und der Windanlage. Zwei 1904 eingebaute Register wollen die Dennheritzer wieder durch originalgetreue Teile ersetzen. Auch die großen Zinkpfeifen sollen getauscht werden. "Dadurch wird auch für eine optische Aufwertung gesorgt", sagt Hummel. Auch eine Reinigung ist notwendig.