Spendenerfolg: Rollstuhlfahrer können nun schaukeln

Lebensbrücke Neues Spielgerät möglich gemacht

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Die neue Rollstuhlschaukel der Werkstatt "Lebensbrücke". Foto: Markus Pfeifer

Glauchau OT Niederlungwitz. In der Werkstatt für angepasste Arbeit "Lebensbrücke" steht seit einigen Tagen eine massive Schaukelkonstruktion im Gelände. Sie ist für Rollstuhlfahrer konzipiert, die endlich auch das besondere Erlebnis des Schaukelns haben können. Das kann verschiedene Sinne anregen und fördern. Der Rollstuhl tritt dabei völlig in den Hintergrund", sagt Frank Raabs, Einrichtungsleiter der "Lebensbrücke".

Die Idee gab es schon länger

Die Idee, so eine Schaukel im Gelände aufzustellen, gibt es schon länger. Doch erst einmal musste Geld her, denn mit Kosten lagen bei rund 6800 Euro. Bei verschiedenen Veranstaltungen wurden Spenden gesammelt. Als Großspender steuerten Volkswagen Sachsen und der Kleinbusbetrieb Bönsch, der den Fahrdienst für die Werkstattbeschäftigten übernimmt, zusammen 3000 Euro bei.

Im Werkstattgelände wurde außerdem ein Sinnesparcours eingeweiht. Kleine Hochbeete wurden angelegt und machen es möglich, Pflanzen zu ertasten und zu riechen. Ein besonderes Kräuterbeet in Schneckenform entstand ebenfalls. In der Werkstatt sind derzeit 267 Beschäftigte tätig, die in den Bereich Metall-, Holz- und Gipskartonbearbeitung sowie Druck, Montage und Gartenbau aktiv sind. Im Förder- und Betreuungsbereich wird sich um 14 schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen gekümmert.