Spielplatz und Verkehrsgarten in einem

Projekt Limbacher Stadtrat stimmt für Projekt

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Foto: Lorado/Getty Images

Limbach-Oberfrohna. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen die Limbacher Stadträte durch ihren Beschluss, an der Frohnbachstraße/Ecke Friedensstraße einen Kreativ- und Verkehrsgarten errichten zu wollen. "Wir beseitigen nicht nur einen städtebaulichen Missstand, sondern werten gleichzeitig den Stadtteil enorm auf", sagte Oberbürgermeister Jesko Vogel bei der Sitzung des Gremiums am Montag.

So wird die Fläche gestaltet:

Geplant ist, auf der Fläche gegenüber des Diska-Marktes einen Spielplatz mit integriertem Verkehrsübungsplatz zu bauen. Für insgesamt 430.000 Euro sollen eine große Spielwiese, diverse Klettergerüste und -geräte, Seilbahnen zum Spielen, ein Verkehrsgarten, verschiedene Baumpflanzungen, Stellplätze für Pkw und Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.

Geplant haben das Projekt Dresdner Landschaftsarchitekten, die bereits jahrelange Erfahrungen in der Gestaltung besonderer Spielplätze haben. "Es ist spannend, dass hier eine Doppelnutzung angestrebt wird von Spiel- und Verkehrsbereich", sagte Planer Sebastian Fauck bei der Sitzung am Montag.

Hier können sich Generationen begegnen

Mit 23 Befürwortern und nur einer Gegenstimme ist sich der Stadtrat einig gewesen, was die Pläne für das Areal betrifft. "Das Projekt ist gut und anspruchsvoll und mischt kreatives Spielen und Verkehrserziehung", sagte FDP-Stadtrat Konrad Felber. Er sprach von einer Aufwertung der ganzen Stadt durch den Kreativ- und Verkehrsgarten.

Felber und CDU-Stadtrat Jan Hippold regten noch an, eine WC-Anlage auf dem Platz zu integrieren. Für Gabriele Hilbig (CDU) wird mit dem Projekt an der Frohnbachstraße/Ecke Friedensstraße eine Art Begegnungszentrum in Oberfrohna geschaffen. "Dort werden nicht nur Kinder und deren Eltern hinkommen, sondern auch ältere Bürger", sagte sie. Stadtrat Jürgen Blume (Linke) sprach von einem "echten Anziehungspunkt" für die Stadt. Man sollte sich allerdings Gedanken um die Parkplatzsituation machen, empfahl er. Die Stellplätze für Pkw, die auf dem Areal vorgesehen sind, würden nicht ausreichen.