Spielzeug aus der Vergangenheit

Eröffnung Neue Sonderschau im Esche-Museum

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Gabriele Pabstmann ist stolz, solch hochwertiges historisches Spielzeug zeigen zu dürfen. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Besonders zur Weihnachtszeit wünscht sich mancher Erwachsene, noch einmal in die glückliche Welt eines Kindes eintauchen zu dürfen. Wer die neue Sonderausstellung im Esche-Museum besucht, kommt aus dem Staunen und Bewundern gar nicht mehr heraus: Aufwändig gestaltete und ausgestattete Puppenstuben, Kaufläden in verschiedenen Größen, Zinnfiguren... Und natürlich darf besagtes "Räderpferdchen" nicht fehlen, welches der Schau den Namen gegeben hat.

Seltene Stücke zu bewundern

"Wisst ihr noch mein Räderpferdchen" beginnt eine Strophe des Weihnachtsklassikers "Morgen, Kinder, wird's was geben" - und genau dieses Gefühl wollte man im Museum aufgreifen: "Wir zeigen Spielzeug, das überwiegend aus der Zeit von 1900 bis 1950 stammt", erklärte Gabriele Pabstmann. "Nach den DDR-Spielwaren, die es im letzten Advent zu bewundern gab, wollten wir dieses Mal noch weiter in die Vergangenheit zurück gehen."

Ältestes Stück von 1850

Selbst die amtierende Museumsleiterin war überrascht, als sie das böhmische Marionettentheater oder das älteste Stück der Ausstellung, eine Rauchfangküche von 1850, entgegen nahm. Ein großer Teil der Exponate stammt aus dem Depot Pohl-Ströher in Gelenau, viele Spielzeuge auch von Elke Kramer aus Pleißa. Aus Chemnitz haben sich Frank Schröder und Jürgen Reuter eingebracht. Die bunte Spielzeugpracht kann man täglich außer montags von 13 bis 17 Uhr besichtigen. Bis zum 18. Februar 2018 hat man die Gelegenheit für einen Besuch.