Spitzenläufer trainiert in der Krise weiter fleißig

Laufsport Tom Förster will noch schneller werden

Oberlungwitz. 

Oberlungwitz. Bestes Laufwetter macht das Training für Tom Förster derzeit trotz der ungewöhnlichen Situation und vieler Einschränkungen zumindest angenehmer. Der Leichtathlet, der zu den schnellsten deutschen Nachwuchsläufern gehört, läuft gerade in seiner Heimatstadt Oberlungwitz und in der Umgebung. Bei seinem Verein in Reichenbach im Vogtland kann er derzeit nicht trainieren, denn die Sportanlagen sind aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt. "Ich bekomme exakte Trainingspläne, die ich selbstständig umsetze", sagt Tom Försters. Der 18-Jährige hat dabei aber Unterstützung, denn sein Opa fungiert als Heimtrainer, der die Leistungen genauen im Blick hat.

Da momentan die Schule am Beruflichen Schulzentrum Lichtenstein, wo Förster das Fachabi für Wirtschaft und Verwaltung anstrebt, ausfällt, ist genug Zeit für das Training. Zehn bis zwölf Trainingseinheiten absolviert Tom Förster pro Woche, denn nur so kann er sich weiter verbessern. Doch seine Leistungen sind bereits mehr als beachtlich. Mit beispielsweise rund 33 Minuten über die Distanz von zehn Kilometern erreicht er Zeiten, die selbst regelmäßig aktive Hobbyläufer durchaus staunen lassen.

Gern würde Tom Förster auch wieder Wettbewerbe absolvieren, doch momentan ist unklar, wann es wieder um Titel und Medaillen geht. Die Deutsche Meisterschaft findet mit etwas Glück im Juli statt, doch sicher ist noch nichts. Auch bei der angestrebten Weltmeisterschaftsteilnahme gibt es viele Fragezeichen aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.