Sportstadion bekommt Kunstrasenplatz

Fussball Für den FC Crimmitschau verbessern sich künftig die Bedingungen

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Staub im Sommer und Pfützen im Winter sorgten in der Vergangenheit für erschwerte Bedingungen auf dem Hartplatz im Sportstadion in Frankenhausen. Das ist für die rund 200 Mitglieder des FC Crimmitschau bald Geschichte. Der Verein bekommt einen neuen Kunstrasenplatz. Die Kosten betragen 1,064 Millionen Euro. Aus den Fördertöpfen des Programms "Brücken in die Zukunft" stehen 600.000 Euro zur Verfügung. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 464.000 Euro.

Was wird alles erledigt?

Der Kunstrasenplatz wird mit einer Länge von 90 Metern und einer Breite von 45 Metern errichtet. Der Platz entsteht zwischen den vorhandenen Erdwällen und dem Ballfangnetz im Westen. Die Umlaufbahn rund um den Rasenplatz erhält eine Asphaltfläche. Zudem entsteht ein neues Einleit- und Entnahmebauwerk an der Pleiße, die sich direkt neben dem Stadion befindet. Hier kann einerseits das Oberflächenwasser eingeleitet und andererseits das Nass für die Bewässerung des Rasenplatzes entnommen werden. Die Arbeiten haben im Mai, als Oberbürgermeister André Raphael (CDU) den ersten Spatenstich vorgenommen hat, begonnen.

Probleme bleiben nicht aus

Die Verantwortlichen des FC Crimmitschau berichteten in den letzten Monaten in einem Bau-Tagebuch, welches mit Fotos und Informationen gefüttert wurde, im Internet über die Entwicklung auf der Baustelle. Zuletzt gab es allerdings einige Probleme, weil die Stadt die Stabilität der elastischen Tragschicht anzweifelt und deshalb - wie die Baufirma - einen Gutachter in das Sportstadion geschickt hat. Die Proben werden momentan im Labor untersucht. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, gibt es Klarheit, wie es auf der Baustelle weiter geht und wann erstmals ein Ball über den Kunstrasen rollt.