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Spur der Verwüstung mit Sand bedeckt

Sahnpark Beseitigung der Wasserschäden an den Gehwegen ist abgeschlossen

Crimmitschau. 

Die Wege im Sahnpark präsentieren sich wieder in einem guten Zustand. In den letzten Wochen wurden rund 160 Tonnen Mineralgemisch in die Parkanlage im Nordwesten der Stadt gebracht. Damit konnte die sandgeschlämmte Oberfläche der Wege auf einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern erneuert werden. Die Kosten belaufen sich auf 276.000 Euro. Der Ausbau hat 233.000 Euro gekostet. Dazu kommen noch einmal Planungskosten von 43.000 Euro.

Das Projekt wurde mit Fördermitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden unterstützt. Im Mai und im Juni 2013 haben die Wassermassen nach starken Regenfällen im Sahnpark eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auch an den Wegen, die zu diesem Zeitpunkt gerade erst auf Vordermann gebracht waren, gab es viele Ausspülungen. "Wir haben bei dem Vorhaben auch Wege, die nicht mehr benötigt werden, zurückgebaut", informierte Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau). Bei den Feierlichkeiten zum Abschluss des Vorhabens am Mittwochnachmittag sagte der Rathauschef: "Wir hoffen, dass wir den jetzigen Zustand lange genießen können". Er machte deutlich, dass Schäden durch die Nutzung von Crossbikern oder Reitern vermieden werden sollen. Bei der Umsetzung des Vorhabens hat die Stadt mit einem Planungsbüro aus Zwickau und einem Bauunternehmen aus Schmölln zusammengearbeitet. Baubetriebshof-Leiter Michael Popp fand lobende Worte zu den Abstimmungen: "Es lief alles reibungslos und ohne Spannungen. Deshalb mussten wir uns auch nur im Abstand von zwei Wochen auf der Baustelle treffen". Popp berichtete, dass an etliche Stellen neue Wasserrinnen eingebaut worden sind, damit es nach Starkregen nicht erneut zu Schäden kommt. Am 14. Juli soll die Sanierung der Wege in der nächsten Parkanlage beginnen. Dann gehört das Hauptaugenmerk dem Zöffelpark. Dort können rund 200.000 Euro in die Beseitigung der Hochwasserschäden investiert werden.



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