St. Egidien bleibt in der Sachsenliga

Volleyball Mannschaft profitiert vom Aufstiegsverzicht anderer

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Spielertrainer Michael Albert. Foto: Markus Pfeifer

St. Egidien. Die Volleyballer der SSV Egidien haben bereits Sommerpause und können diese nach der verspäteten Rettung auch genießen. Denn die Mannschaft um Spielertrainer Michael Albert hat den Klassenerhalt in der Sachsenliga doch noch geschafft.

Das Team ist zwar mit 18 Punkten aus sechs Siegen in insgesamt 16 Spielen Vorletzter, profitiert aber davon, dass die Spitzenteams der Sachsenklasse auf den Aufstieg verzichtet haben. Somit blieb ein weiterer Startplatz frei und die SSV ist gerettet.

Zeichen standen schlecht

Danach hatte es nach dem letzten Spieltag nicht ausgesehen. Ein völlig unnötige Niederlage 2:3-Niederliga gegen den ersatzgeschwächten VC Zschopau II und das 0:3 gegen die Herren der TU Dresden II hatten zur Folge, dass St. Egidien noch auf den vorletzten Rang abgerutscht war.

Geschuldet war das auch den viel zu wechselhaften Leistungen der Mannschaft, die es als Sachsenliga-Aufsteiger nach einem guten Saisonbeginn nur selten schaffte, ihr Leistungsvermögen wirklich konstant abzurufen. Dabei zeigte sich regelmäßig, dass auch die Abgeklärtheit in schwierigen Spielsituationen fehlte. Hier muss sich das Team mit Blick auf die kommende Saison auf jeden Fall steigern. Über personelle Änderungen ist noch nichts bekannt.