Stadt investiert Euro in Kältetechnik

Sahnpark Anlage ist überaltert

Crimmitschau. Die Kälteanlage im Kunsteisstadion im Sahnpark befindet sich in einem desolaten Zustand. Bis Mitte 2014 muss rund eine halbe Million Euro in die Heimspielstätte der Eispiraten Crimmitschau gesteckt werden. Der Stadtrat hat bereits grünes Licht für die Investition gegeben. Die Erneuerung der alten Pumpen, Filter und Schaltschränke soll notfalls auch ohne Fördermittel in Angriff genommen werden. In einer Stadtrat-Beschlussvorlage, die eine Unterschrift von Oberbürgermeister Holm Günther (für Crimmitschau) trägt, heißt es dazu: "Die Anlage ist überaltert, teilweise defekt und entspricht nicht mehr den geltenden Vorschriften." Die Stadt wurde in diesem Jahr auch von den Prüfern des Tüv-Süd auf den Verschleiß von vielen Teilen in der Kälteanlage hingewiesen. In den vergangenen Jahren hat Crimmitschau die Eisarena, die es seit 1964 gibt, bereits schrittweise auf Vordermann gebracht. Zu den wichtigsten Investitionen, die nach der Wende getätigt wurden, gehörten die Überdachung des Stadions und der Bau eines neuen Mehrzweckgebäudes. Das Eisstadion wird normalerweise von August bis April genutzt. In dieser Zeit kommen rund 3350 Nutzungsstunden zusammen, hat die Stadt ausgerechnet. Die Vereinsnutzung liegt bei 1600 Stunden. Im Sahnpark trainieren neben dem Eishockey-Nachwuchs auch Eisstockschützen und Eisschnellläufer. Die Zweitbundesliga-Puckjäger der Eispiraten Crimmitschau stehen pro Jahr rund 400 Stunden auf dem Eis. Die restliche Zeit wird für das öffentliche Eislaufen und für die Eispflege genutzt. Pro Jahr kommen mehr als 100.000 Besucher und Nutzer in das Kunsteisstadion im Sahnpark.