Stadt kann sich kürzere Eiszeit vorstellen

Kunsteisstadion Arbeitsgruppe soll Einsparpotenzial prüfen und neue Belegungspläne mit Nutzern abstimmen

Bei der Optimierung des Belegungsplanes für das Kunsteisstadion im Sahnpark wird auf die Unterstützung aus den Eissportvereinen zurückgegriffen. Mitte Januar ist die erste Zusammenkunft einer Arbeitsgruppe geplant, die jetzt gebildet wurde. "Sie besteht aus Vertretern der Eissportvereine, Stadtsportverband und Stadtverwaltung und soll einen Belegungsplan für die Saison 2016/2017 erarbeiten", teilt Wolf-Dietrich Hegenbarth vom Fachbereich für Kultur-, Sport- und Freizeitstätten mit.

Vor wenigen Tagen gab es bereits ein Treffen mit den Nutzern der Sportstätte. Es sei initiiert worden, um eine effektivere Auslastung der Eisfläche zu erreichen sowie Zusammenlegungen von Übungseinheiten und den Wegfall von nicht sinnvollen Trainingszeiten zu prüfen. Momentan stehen die Türen des Kunsteisstadions im Sahnpark fast 17 Stunden am Tag für die Sportler offen. Der Betrieb beginnt zwischen 5.45 und 7 Uhr. Die Mitarbeiter können meistens erst nach der letzten Eispflege zwischen 23 und 23.30 Uhr das Licht ausschalten. "Ein Ziel könnte sein, den Stadionbetrieb morgens später zu beginnen und abends eher zu beenden und damit eine verträgliche Reduzierung der Wochenstunden zu erreichen, um die Betriebskosten zu senken", sagt Hegenbarth. Er macht deutlich, dass die Änderungen gemeinsam mit den Vereinen diskutiert werden sollen. Davon sei letztlich auch die Höhe des Einsparpotenzials abhängig.