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Chemnitz

Stadt Lichtenstein unterstützt Schlosssanierung

Kommunales Stadtrat bewilligt über 92.000 Euro

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Seit kürzlich einige Bäume gefällt worden sind, ist das Lichtensteiner Schloss wieder besser zu sehen. Vor allem in den Abendstunden sieht das angestrahlte Gebäude imposant aus. Für einen zweistelligen Millionenbetrag soll es zu einem Schlosshotel umgebaut werden. Ein Teilbetrag davon wird mit Fördermitteln aus Töpfen der Städtebauförderung finanziert. Neben einem 80-prozentigen Anteil, den der Freistaat Sachsen bewilligt hat, tragen der Schlosseigentümer Mario Schreckenbach mit seiner Firma und die Stadt Lichtenstein jeweils einen zehnprozentigen Anteil.

Der Lichtensteiner Stadtrat bewilligte am Montag seinen Anteil in Höhe von 92.150 Euro. Mit dem Geld sollen an unter anderem die Zufahrtsbereich und die Vorburg, Außenanlagen, Gruft und Fürstenkapelle sowie die unterirdischen Höhler und deren Kassenhaus saniert werden. "Diese Bereich bleiben öffentlich zugänglich", begründet Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) den öffentlichen Zuschuss der Stadt an das private Bauvorhaben. Diesen Sachverhalt hatte Stadtrat Dirk Müller (CDU) zuvor kritisiert. Er stimmte gegen die Bereitstellung der Gelder aus den knappen Stadtkassen, doch es gab dennoch eine klare Mehrheit im Rat.



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