Stadtchef wagt sich aufs Eis

Freizeit Angebot vor dem Schloss bleibt weiter kostenlos

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Gut gelaunt: Oberbürgermeister Peter Dresler stand erstmals nach drei Jahren wieder mit Schlittschuhen auf der Eisbahn. Foto: Frenzel

Glauchau. Die Saison auf der Eisbahn vor dem Schloss in Glauchau hat begonnen. Schlittschuhläufer dürfen von Montag bis Donnerstag (14 bis 19 Uhr), Freitag (14 bis 21 Uhr), Samstag (10 bis 21 Uhr) und Sonntag (10 bis 19 Uhr) auf das Eis. Kindergartengruppen und Schulklassen können - wie in den letzten Jahren - weitere Termine in den Vormittagsstunden mit den Stadtwerken vereinbaren. Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) und Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Nölcke haben am Mittwochnachmittag die neue Eis-Saison eröffnet. "Diesmal hat bei der Vorbereitung das Wetter mitgespielt", sagte Nölcke mit Blick auf die knackigen Temperaturen. "Wir können mit der Eisbahn ein schönes Angebot für die Kinder unterbreiten. Das ist keine Selbstverständlichkeit", sagte Dresler, der - auf Schlittschuhen - auch gleich einen Eis-Test wagte. Nölcke und Dresler haben ein "Dankeschön" an die Sponsoren gerichtet. Im Vorfeld packten auch Hausmeister aus städtischen Einrichtungen mit an. Nachdem der Wintersportspaß in der Vergangenheit stets drei Monate möglich war, macht sich nun aus finanziellen Gründen eine Verkürzung erforderlich. Die Eisbahn bleibt vorerst nur bis zur ersten Januar-Woche geöffnet. Eine Verlängerung ist nur möglich, wenn sich weitere Geldgeber finden. Matthias Nölcke hat zur Eröffnung offen über den Finanzbedarf gesprochen. Das städtische Unternehmen gibt für die Eisbahn rund 25.000 Euro aus. Das Geld wird für Aggregat-Anmietung und Strom benötigt. "Jeder weitere Monat kostet noch einmal 15.000 Euro", sagte Nölcke.