Stadtparkverein pflanzt einen Gründungsbaum

Aktion Eine Hängende Blutbuche nahe dem Schwanenteich wurde realisiert

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Bernd Voit (li.) und Daniel Polster beim Pflanzen der Blutbuche. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Am Samstag wurde, knapp zwei Jahre nach der Gründung, im Stadtpark ein Baum des Fördervereines gepflanzt. Die aktuell 13 Mitglieder hatten lange darum kämpfen müssen, von Seiten der Denkmalbehörde die Genehmigung für den Standort zu bekommen. Auch bei der Auswahl des Baumes mussten Regularien eingehalten werden. Am Ende wurde es eine Hängende Blutbuche mit Beinamen "Black Swan" - passend zum nahe gelegenen Schwanenteich.

Bürger sollen langfristig selbst Bäume pflanzen dürfen

Gestiftet hat den Baum Wolfgang Ziemert, der von Anfang an dem Verein angehört: "Gleich nach seinem Beitritt hatte er geplant, einen Baum zu stiften", erklärte Ursula Ziemert, die in Vertretung ihres schwer kranken Mannes gekommen war. "Wolfgang ist ein großer Fan von Blutbuchen und hatte bis zuletzt gehofft, an diesem besonderen Moment teilnehmen zu können." Bernd Voit würdigte in seiner Ansprache die Verdienste Ziemerts, dessen Name an der Buche verewigt ist. Der Vereinsvorsitzende sieht in der Pflanzung den Anfang für eine mögliche Tradition. "Langfristig wollen wir Bedingungen schaffen, dass Bürger unserer Stadt zu persönlichen Gedenktagen eigene Bäume pflanzen können."

Warten auf Genehmigung

Bis Anfang 2018 soll gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein "Parkpflegewerk" erarbeitet werden, das vom Denkmalschutz genehmigt werden muss. Danach sollen Pflanzungen nicht mehr als "Stückwerk", sondern in einem stimmigen Gesamtkonzept erfolgen. Voit sieht in dieser Hinsicht Vernachlässigungen und vermisst klare Strukturen im Park.