Stadtring bleibt weiterhin Baustelle

Verkehr Bauarbeiten werden im Februar fortgeführt

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Der Stadtring - wie hier an der Wehrstraße - befindet sich an einigen Stellen in einem schlechten Zustand. Foto: Frenzel

Glauchau. Der Stadtring ist auch in diesem Jahr eine Baustelle. Die Arbeiten für die nächste Ausbau-Etappe an der August-Bebel-Straße sollen im Februar beginnen. Ein genauer Termin hängt von der Witterung ab. Der Abschnitt zwischen Leipziger Straße und Schlachthofstraße soll auf Vordermann gebracht werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 980.000 Euro. Die Stadt muss 585.000 Euro tragen. Der Rest fällt für Versorgungs- und Medienleitungen an.

Der Stadtring hat eine Gesamtlänge von 5,9 Kilometern. Er gilt als wichtigste Verkehrsachse in Glauchau. Die Stadt muss sich um Abschnitte mit einer Länge von 4,2 Kilometern kümmern. Der Landkreis trägt für Stadtring-Teilstücke mit einer Länge von 1,7 Kilometern die Verantwortung. Die beiden Baulastträger haben auch in den nächsten Jahren - neben dem Abschnitt an der August-Bebel-Straße - noch viel Arbeit. Der Landkreis muss Wehrstraße und Meeraner Straße auf Vordermann bringen lassen. Dafür haben - nachdem zuletzt jahrelang nichts passiert ist - nun die Planungen begonnen.

Auf die Stadt kommen definitiv noch einige "dicke Brocken" zu: Der Ausbau der Pestalozzistraße kostet rund 1,4 Millionen Euro. Für den Chemnitzer Platz werden 450.000 Euro benötigt. Die Sanierung der Auestraße ist mit 1,7 Millionen Euro veranschlagt. Einen konkreten Zeitplan können die Verantwortlichen im Rathaus bisher nicht nennen. Die Termine hängen neben den städtischen Eigenmitteln auch von den Fördermöglichkeiten und der Situation bei den verantwortlichen Unternehmen für die Versorgungs- und Medienleitungen ab.

Der Ausbau der Pestalozzistraße muss zum Beispiel in zwei Abschnitten in Angriff genommen werden. Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) nennt den Grund: "Wir müssen die Zufahrt zum Krankenhaus stets gewährleisten."