Stadtumbau wird bezuschusst

Förderung Über sieben Millionen Euro für Zwickau

Im Zuge der Städtebauförderung erhält Zwickau für das kommende Programmjahr rund 7,1 Millionen Euro aus verschiedenen Programmen von Bund und Ländern.

Der sächsische Innenminister Markus Ulbig äußerte seine Hoffnung, dass die Stadt Zwickau "damit weiter städtebaulich wertvolle Impulse setzen und ihren historischen und kulturellen Kern stärken" kann. Seit 2002 ist die Schumannstadt integriert in den "Stadtumbau Ost - für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen".

Das als Antwort auf demographischen und wirtschaftlichen Strukturwandel ins Leben gerufene Programm soll die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in ostdeutschen Städten und Gemeinden nachhaltig sichern und erhöhen. Mithilfe der daraus erhaltenen Unterstützung konnten die Zwickauer Städteplaner in den vergangenen Jahren architektonische Kostbarkeiten wie das Schloss Planitz, Unterkunft des Clara-Wieck-Gymnasiums, einschließlich des Tee-Hauses oder auch das Käthe-Kollwitz-Gymnasium sanieren und erweitern. Allein aus diesem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung initiierten Programm fließen nun erneut knapp 5 Millionen Euro, von denen etwa zwei Drittel für die Aufwertung der Fördergebiete "Pölbitz 2012" und "Nordvorstadt 2012" eingeplant sind.

Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Schaffung eines zentralen Stadtarchivs sowie der Sanierung und Erweiterung des August-Horch-Museums, welches schon in den Vorjahren von Mitteln aus dem Programm profitieren konnte.

Weitere 2,2 Millionen Euro entstammen dem Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz", welches bereits die Sanierung des Kornmarkts, des Doms St. Marien, des Rathauses sowie des mittlerweile als Stadtbibliothek dienenden Niederen Kornhauses ermöglichte. Der Fokus soll auf der Sanierung des Georgengymnasiums liegen.