Stadtverwaltung wehrt sich gegen Gerüchte

Kontroversen Integration soll problemlos bleiben

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Das neu eröffnete Asylheim auf der Oststraße 17 erhitzt die Gemüter. Foto: abu

Limbach-Oberfrohna. Wie die untere Unterbringungsbehörde des Landkreises mitteilte, haben die ersten 15 Asylbewohner das Wohnheim an der Oststraße 17 in Limbach-Oberfrohna in der letzten Woche bezogen. Es handelt sich um allein reisende Männer, die aus Afghanistan, Syrien und Indien stammen.

Weitere Asylbewerber werden erwartet - wann genau und wie viele es sein werden, konnte bislang nicht beantwortet werden. Nachbarn des früheren Versicherungsgebäudes, das in diversen Medien mit dem unweit gelegenen und optisch ähnlichen Haus 17a verwechselt wurde, stehen der Situation weitgehend gelassen gegenüber. Verwunderung erregte bislang nur der Umstand, dass auch Inder dabei sind; zudem wurden Vermutungen gehegt, welche Auswirkungen es auf die beiden nahe gelegenen Supermärkte haben wird. Die Ortsgruppe der Alternative für Deutschland fordert vom Oberbürgermeister der Stadt eine Plattform, die sich mit der Integration der von Mülsen umgesiedelten Asylbewerber befasst. "Es ist völlig inakzeptabel, dass sich Teile unserer Mitbürger nur noch mit Angst und Warnhinweisen im Stadtgebiet bewegen können", heißt es in einer Presseerklärung. Dies weißt Jesko Vogel entschieden zurück: "Dass die Integration der Flüchtlinge in Limbach-Oberfrohna bislang so problemlos ablaufen konnte, ist das Ergebnis zielgerichteter und konstruktiver Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Kräfte unserer Stadt und eben kein 'Selbstläufer'", urteilt der Oberbürgermeister.