Stadtwerke treiben Ausbau des Meeraner Glasfasernetzes voran

Arbeiten 14 Bautrupps verlegen Leitungen für ein schnelles Internet

Meerane. 

Meerane. Durch die milden Temperaturen in den Wintermonaten kommt der Ausbau des Glasfasernetzes in Meerane sehr gut voran. Die Arbeiten liegen im Plan, teilen die Stadtwerke mit. Sie koordinieren die 15-Millionen-Euro-Investition.

Belastung für Anwohner möglichst gering halten

In den folgenden Straßen sind die Hausanschlüsse bereits fertiggestellt: An der alten Spinnerei und in der Geuckestraße sowie in Teilen der Guteborner Allee, der Seiferitzer Allee, der Schmiederstraße und der Zimmerstraße. Das Einblasen der Glasfasern wird dort voraussichtlich Ende Februar beginnen. Seit Kurzem neu gebaut wird in der Lessingstraße und der Martin-Hochmuth-Straße. "Um die Belastungen für Anlieger und Verkehr möglichst gering zu halten, arbeiten wir mit aktuell 14 Baukolonnen und das so leise und sauber wie möglich", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Uwe Nötzold. Beeinträchtigungen im Straßenverkehr ließen sich jedoch nicht vermeiden. Er setzt auf eine transparente Informationspolitik - auf der Internetseite der Stadtwerke und bei Informationsveranstaltungen. Mehr als 250 Einwohner haben in der letzten Woche an der bereits dritten Veranstaltung der Stadtwerke zum Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt teilgenommen.

80 Prozent entscheiden sich für den Anschluss

Das sind deutlich mehr als die Hälfte der eingeladenen Hausbesitzer. Uwe Nötzold stellte die Baupläne für die nächsten Bauabschnitte vor. Diese umfassen unter anderem die Kantstraße, Hans-Sachs-Straße und Goethestraße. In diesen Gebieten verlegen die Stadtwerke Meerane ab dem zweiten Quartal Glasfasern für das turboschnelle Internet. In den ersten vier Bauabschnitten haben sich die meisten Hausbesitzer für turboschnelles Internet und eine Wertsteigerung ihrer Immobilie entschlossen: Über 80 Prozent lassen jetzt schon ihre Gebäude an das Glasfasernetz anschließen, das die Stadtwerke Meerane gerade auf- und ausbauen.

Staatliche Förderung der Maßnahme

"Die Anschlussquote steigt stetig. Im Baugebiet um die Schmiederstraße sind es gut 91 Prozent", sagt Uwe Nötzold. Der Anschluss an das turboschnelle Internet ist kostenlos, da der Ausbau in den sogenannten weißen Flecken - Gebiete mit unterdurchschnittlichen Datengeschwindigkeiten von weniger als 30 Megabits pro Sekunde - mit öffentlichen Geldern gefördert wird. "Im Mai können die Ersten - wenn alles nach Plan läuft - auf der Datenautobahn durchstarten", erklärt er.