Startklar: Winterdienst konnte sofort ausrücken

Winter "Unsere Aufgaben bestmöglich erfüllen"

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Am Dienstag noch spätsommerliche Temperaturen, nun das erste Wochenende mit Eis und Schnee - das ist die Zeit für den Winterdienst. Das Team des Bauhofs ist bestens dafür vorbereitet.

Alle Fahrzeuge sind ausgerüstet

Am 7. November wurden bereits alle Fahrzeuge mit der nötigen Technik ausgerüstet und diese auf ihre Funktionen geprüft und fachgerecht eingestellt. Ein LKW, ein Unimog, zwei Multicars, drei Kleintraktoren und ein Radlader waren bereit, um bei den ersten Anzeichen von überfrierenden Straßen und Schneefall auf den rund 113 Kilometer Gemeindestraßen auszurücken. Aber nicht nur diese müssen geräumt und gestreut werden, sondern auch die zahlreichen Gehwege an städtischen Grundstücken, Bushaltestellen oder Treppen. Das fordert das gesamte Bauhof-Team und ist teilweise echte Knochenarbeit. Von 6.30 Uhr bis 16 Uhr sind zahlreiche Frauen und Männer mit Schneeschippe und Schaufel dafür im Stadtgebiet unterwegs. Zur Unterstützung kommen zwei Schneefräsen und der Radlader zum Einsatz, außerdem hilft eine vertragliche gebundene Firma.

Ziel: Befahrbarkeit aller Hauptstraßen

Die großen Fahrzeuge rücken bereits 3.30 Uhr aus und sind im Schichtdienst bis 20.30 Uhr unterwegs - bei Bedarf auch länger. "Wir wollen unsere Aufgaben, die uns der Gesetzgeber und die Straßenreinigungssatzung vorgeben, nach besten Kräften erfüllen. Wichtigstes Ziel ist dabei die Befahrbarkeit aller Hauptstraßen zwischen 6 und 20 Uhr herzustellen - alle anderen Straßen werden nach unseren Möglichkeiten freigehalten", betonte Bauhofleiter Norman Uhlig. Bei der Beräumung der Straßen wird die Stadt zudem von zwei Vertragspartnern mit einem Traktor und einem Unimog unterstützt.

Spezialausrüstung mit Salz und Sole

Alle Bauhof-Streufahrzeuge arbeiten mit Spezialausrüstung, bei der das Salz mit Sole angefeuchtet auf die Straße kommt. Dadurch wirkt es zum einen wesentlich besser und kann sparsamer eingesetzt werden. Das schont das Stadtsäckel und die Umwelt. "Wir sind gut auf den kommenden Winter vorbereitet, haben 100 Tonnen Salz in unseren großen Silos und zusätzlich 400 Tonnen bei einem Lieferanten bereits vertraglich gebunden und einen Teil davon in Burgstädt gelagert", erklärte Uhlig, der den Winterdienst-Einsatz seiner 27 Mitarbeiter koordiniert - davon vier Bundesfreiwilligendienstleistende. Die Besonderheiten des großen Stadtgebiets und der Bedingungen an der Mulde werden berücksichtigt, indem drei dieser Mitarbeiter mit eigener Technik in Wolkenburg stationiert sind.

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