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Sachsen

Stefan Bradls junge Wilde fuhren auf dem Sachsenring

MOTORSPORT Ex-Weltmeister trieb sein Nachwuchsprojekt voran

Sachsenring. 

Sachsenring. Bevor die 57. ADAC Rallye Erzgebirge am heutigen Freitag ihre Zelte am Sachsenring aufschlug, nutzte der Motorrad-Ex-Weltmeister Stefan Bradl die Kultrennstrecke am Donnerstag, dem 20. April, für sein Nachwuchsprojekt. Im vorigen Jahr rief er die "Stefan Bradl Rookie Days" ins Leben und führte bereits drei Veranstaltungen durch. In diesem Jahr sind drei weitere geplant, von denen zwei nun bereits Geschichte sind. Vier Wochen nach der ersten 2022 in Hohenstein-Ernstthals Partnerstadt Hockenheim gastierte man dank des großzügigen Entgegenkommens des Fahrsicherheitszentrums in Sachen Streckenmiete erstmals am Sachsenring.

Bei den "Stefan Bradl Rookie Days" bekommen eingeladene deutsche Nachwuchsrennfahrer zum Null-Tarif die Möglichkeit, ihr Können auf einem von acht aktuellen Moto3-Motorrädern aus dem Hause Honda unter Beweis zu stellen. Natürlich steht den jungen Wilden Stefan Bradl mit Rat und Tat zur Seite.

 

AMCler gehören zum Kader

 

Auf Grund der seit Jahren guten Nachwuchsarbeit des AMC Sachsenring kam der Bayer erneut auch an einigen sächsischen Talenten nicht vorbei. Diesmal waren Dustin Schneider aus Adorf, Richard Irmscher aus Lichtenau, Anina Urlaß aus Hohndorf bei Stollberg, Jason Rudolph aus St. Egidien und Ben Wiegnaer aus Plauen mit dabei, die sonst im Northern Talent Cup (NTC), dem ADAC Mini Bike Cup, der neuen MiniGP-Serie oder dem Austrian Junior Cup unterwegs sind.

 

Zufriedenheit trotz Wetterpechs

 

Am Ende des leider verregneten Tages sagte der Moto2-Weltmeister des Jahres 2011: "Wir sind happy, dass wir nun auch einmal am Sachsenring fahren durften und bedanken uns recht herzlich für das Entgegenkommen sowie die ganze Betreuung. Unser Ziel ist es, recht schnell ein, zwei Deutsche in den Red Bull MotoGP Rookies Cup zu bringen und das Projekt weiter auszubauen. Vielleicht gelingt es uns, eine eigene deutsche Moto3-Serie zu installieren, wozu weitere Partner notwendig sind." Vielleicht fühlt sich ja auch jemand in Sachsen gemüßigt, dem lobenswerten Nachwuchsprojekt unter die Arme zu greifen.

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