Steigende Infektionszahlen: Klinikum in Westsachsen schränkt Besuchermöglichkeiten ein

Corona Am Heinrich-Braun-Klinikum in Kirchberg und Zwickau gelten seit Samstag verschärfte Regelungen

Westsachsen. 

Westsachsen. Aufgrund steigender Infektionszahlen führte das Heinrich-Braun-Klinikum zum Wochenende eine Einschränkung der Besuchsmöglichkeiten ein. Um die Mitarbeiter und Patienten vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu schützen, besteht seit vergangenen Samstag (10. Oktober), nur noch eine eingeschränkte Besuchsmöglichkeit am Heinrich-Braun-Klinikum mit seinen Standorten Kirchberg und Zwickau.

Dabei dürfen Patienten nur noch maximal einen Besucher pro Tag empfangen. Personen, die Erkältungssymptome vorweisen, ist der Besuch nicht gestattet. Die allgemeinen Besuchszeiten belaufen sich aktuell von Montag bis Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr. Jede Klinik kann bei Notwendigkeit für ihren Bereich abweichende Regelungen treffen.

Registrierung und Hygienemaßnahmen

Beim Betreten der Gebäude sowie während des gesamten Besuches muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Zudem muss beim Betreten und Verlassen der Stationen eine hygienische Händedesinfektion durchgeführt werden. Entsprechende Desinfektionsmittelspender stehen in den Bereichen zur Verfügung. Um im Falle eines Infektionsaufkommens die Infektionskette schnell nachvollziehen zu können, müssen Besucher auf Station ihre Kontaktdaten auf einem Registrierungsbogen hinterlassen. Dieser wird auf den Stationen in einem Ordner gesammelt. Zudem wird noch einmal darauf hingewiesen, dass zwingend auf die üblichen Hygienevorschriften in einem Krankenhaus geachtet werden muss. So sind ausschließlich die ausgewiesenen Besuchertoiletten zu nutzen und nicht die Patiententoiletten im Patientenzimmer. Zudem sollen sich Angehörige nicht auf das Patientenbett setzen.