"Sternstunden" erhellen Zwickau

St. Martinstag Aktionen der Hauptstraßenhändler finden am Samstag wieder statt

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Die "Macher" der Sternstunden in der Zwickauer Hauptstraße informieren über ihre Vorhaben. Petra Küster steht als "Eisfee" für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Foto: Reinhard Peter

Zwickau. Zu einer schönen Tradition sind seit einigen Jahren die "Sternstunden in der Hauptstraße" am 11.11. in Zwickau geworden. Auch in diesem Jahr erhellen ab 15 Uhr wieder Laternen und Lichter die Fußgängerzone - nicht zuletzt auch, um den Sankt-Martins-Umzug zu begleiten.

Die Veranstaltung hat einen Hintergrund

Organisatorin Petra Küster vom Verein Kontraste informierte im Vorfeld zum Geschehen: "Zu den diesjährigen Sternstunden bieten die Einzelhändler wieder kleine Köstlichkeiten wie Tee, Punsch, Glühwein, Schnittchen, Suppe und noch vieles mehr an. Aber nicht nur Speisen und Getränke werden gereicht, sondern viele der Einzelhändler haben sich zusätzliche Angebote einfallen lassen, um die mit den Sternstunden immer verbundene Spendenaktion zusätzlich zu unterstützen."

Grundanliegen der Sternstunden-Aktion ist es, gerade in der kalten Jahreszeit anderen Menschen nicht nur mit Herzenswärme zu begegnen, sondern bedürftigen Menschen zu helfen. Petra Küster führte weiter aus: "Man muss gar nicht weit suchen, auch in unserer unmittelbaren Umgebung sind Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung benötigen. Manchmal sind es Menschen, die uns nahe sind, manchmal ist es ein Nachbar oder eben auch ein ganz fremder Mensch. Wir in der Hauptstraße wollen nicht wegsehen, sondern unseren kleinen Beitrag leisten und helfen."

Wohin geht das Geld diesmal?

Der Erlös aus den vielfältigen Aktionen am Samstag geht an das Wohn- und Sozialhaus "Zum Regenbogen". Hier kümmert sich Kerstin Täuber mit ihrem Team um Menschen, die aus den verschiedensten Gründen den Boden unter den Füßen verloren haben. Das Regenbogenhaus ist ein privat geführtes Wohn- und Sozialhaus, in dem 29 Frauen und Männer ein Dach über dem Kopf, ein "zu Hause" gefunden haben. Viele der Bewohner leben dort schon seit bis zu acht Jahren.



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