Stets für den Einsatz bereit

Bilanz Wehren der Stadt sind gut aufgestellt

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Einander helfen ist nicht unbedingt das Credo unserer Zeit. Umso mehr ist es zu bewundern, dass bei den Freiwilligen Feuerwehren noch meist genug Kameraden dazugehören, die im Ernstfall einsatzbereit sind. In der Großen Kreisstadt sind es laut aktuellem Stand gut 240 Aktive in neun Ortswehren - eine relativ konstante Zahl. "Neue Mitglieder kommen aus unseren Jugendwehren, aber auch als 'Quereinsteiger' dazu", informierte Sven Büchner.

Ausbildung und Vorbereitung werden groß geschrieben

"Zudem haben wir 83 Kameraden in der Alters- und sechs in der Ehrenabteilung." Laut dem Gemeindewehrleiter wird innerhalb den Wehren übers Jahr viel getan, damit man nicht nur gut besetzt, sondern auch entsprechend ausgebildet ist. "2018 waren es fast 12.300 Stunden am Standort, dazu noch über 1.800 auf Kreisebene." Obwohl große Brände eher die Ausnahme sind, wird dieser Fall regelmäßig geübt - im Vorjahr an der Grundschule Bräunsdorf sowie bei der Pleißaer Kita.

Nachwuchs kann zeigen, was er gelernt hat

Tatsächlich gelöscht wurden 25 kleine und sieben mittlere Brände. Dazu kamen 154 technische Hilfsleistungen und 17 überörtliche Einsätze. Insgesamt kamen 243 Einsätze zusammen. "Dabei wurden zwei Personen gerettet, eine geborgen", so Büchner weiter. Laut Jugendwart Thomas Schmidt gibt es auf Stadtebene neun Jugend- und sechs Kinderfeuerwehren. Der Anteil von Mädchen beträgt dabei jeweils etwa ein Drittel. Auch hier wird umfangreich in die Ausbildung investiert. Bei der Jahresübung im Gewerbegebiet Pleißa konnte der Nachwuchs dann zeigen, was er gelernt hat.