Störche in Limbach gesichtet

Natur Herkunft der beiden Vögel konnte bereits ermittelt werden

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Die Herkunft der beiden Störche in Limbach ist jetzt geklärt. Foto: privat/Jens Hering

Limbach-Oberfrohna. Der Schornstein auf der Waldenburger dient derzeit wieder einem Storchenpärchen als Nistplatz. Schon bei der Ankunft der Vögel Mitte März fiel Jens Hering, dem Limbacher Ornithologen der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Zwickau auf, dass beide Vögel beringt sind. "Ein Ablesen der farbigen Kennringe auf dem hohen Schornstein ist allerdings auf Grund der Entfernung aussichtslos", so Jens Hering.

Herkunft wurde aufgeklärt

In dieser Woche konnte er nun aber doch das Geheimnis der Herkunft beider Störche lüften. Das Vogelpaar war auf Nahrungssuche im Limbacher Teichgebiet unterwegs, wobei Jens Hering ihnen folgte. Nun sei ganz klar, wo beide Vögel herstammen: Storch eins mit der Ringnummer HP386, der linksberingt ist, kommt aus dem Leipziger Raum. Er wurde in Jahnshain im Jahr 2014 aufgezogen. Storch zwei mit der Ringnummer HR333, rechtsberingt, ist ein Jahr jünger und hat seinen Geburtsort in Thüringen.

Gibt es bald Nachwuchs?

"Von dort gab es noch nie vorher Abwanderungen nach Sachsen", erzählt Jens Hering, der mit dem Thüringer Storchenexperten Klaus Schmidt über die Herkunft der Störche gesprochen hat. Bis Mai müssen sich die Experten nun allerdings gedulden, denn erst dann zeigt sich, ob es mit dem Nachwuchs geklappt hat. Trotz des geringen Alters der beiden Vögel besteht Hoffnung, dass es Junge gibt. Nach neuesten Erkenntnissen sind Weißstörche schon im Alter von zwei Jahren geschlechtsreif.