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Straßenbahn rollt frühestens in acht Jahren

Verkehr VMS informiert Stadträte über Neues zum Chemnitzer Modell

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Die Straßenbahntrasse nach Limbach-Oberfrohna ist die nächste Strecke, die im Rahmen des Chemnitzer Modells ausgebaut wird. Das hatte die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) bereits im Frühjahr entschieden. Aktuelle Informationen zum Thema gab ein Mitarbeiter des VMS den Limbacher Stadträten in ihrer letzten Sitzung am Montag.

Mit der Umsetzung der Norderweiterung Limbach-Oberfrohna soll sich die Anbindung von Limbach-Oberfrohna an das Stadtgebiet Chemnitz, das Gewerbegebiet Chemnitz Center und an den überregionalen Schienenverkehr erheblich verbessern, heißt es vom Verkehrsverbund. Durch moderne Fahrzeuge und die vom Individualverkehr unabhängige Trassenführung verringern sich demnach die Fahr- und Reisezeiten. Die insgesamt 16 Kilometer lange Strecke ist die längste des Chemnitzer Modells und soll aus einem 6,1 Kilometer langen zweigleisigen Neubau und einem 9,6 Kilometer langen Aus- und Neubau eines eingleisiges Eisenbahngleises bestehen.

2026 soll man von Chemnitz nach Limbach fahren können

Haltepunkte der Straßenbahn könnten auf der Burgstädter Straße, auf der Kellerwiese, auf Höhe der Pestalozzistraße und in Oberfrohna entstehen. Besonders die Fläche an der Kellerwiese werde von der Stadt seit langem für die Planungen des Chemnitzer Modells vorgehalten, sagte Oberbürgermeister Jesko Vogel schon im Frühjahr zum Thema. Insgesamt rechnet der VMS mit einer Fertigstellung der Straßenbahntrasse von Chemnitz nach Limbach-Oberfrohna um 2026.



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