Straße und Brücke saniert

Interview mit Crossens Ortsvorsteher Stefan Kramer

Crossen. Die Sanierung der Straße der Einheit und der Neubau der Brücke über den Schneppendorfer Bach haben rund 700.000 Euro gekostet. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach mit Ortsvorsteher Stefan Kramer über die Projekte.

Was bedeuten die Investitionen für den Ortsteil?

Sie bringen eine Verbesserung des Hochwasserschutzes. Die alte Bogenbrücke, die sich an der Straße der Einheit befunden hat, sorgte für einen Rückstau des Wassers. Durch den Brückenneubau konnte der Durchfluss erhöht und verbessert werden.

Wie haben die Einwohner auf die rund achtmonatige Vollsperrung reagiert?

Ein Teil war am Anfang etwas sauer. Die meisten Leute haben sich aber schnell an die Situation gewöhnt. Vor allem Eltern, die ihre Kinder in die Grundschule bringen, standen vor der Wahl: Entscheiden wir uns für einen 400-Meter-Fußweg oder für eine Sechs-Kilometer-Umleitung. Ich denke, dass die meisten Personen die erste Variante gewählt haben.

Besteht die Gefahr, dass die Autofahrer auf der sanierten Straße der Einheit zu stark auf das Gaspedal treten?

Die Gefahr besteht auf jeder Straße. Wir haben in dem Abschnitt mit Grundschule und Kindertagesstätte zwei besonders neuralgische Punkte. Der Ortschaftsrat wird die Situation beobachten. Wenn es zu einer Raserei kommt, dann müssen wir mit dem Ordnungsamt über entsprechende Maßnahmen nachdenken.

Sie haben nach der Verkehrsfreigabe ein grün-weißes und ein rot-weißes Band, welches durchgeschnitten wurde, eingesteckt. Was passiert damit?

Auf dem Band werden noch Datum und Ort markiert. Dann kommen die Erinnerungsstücke in einen Ordner, in dem sich schon viele Unterlagen und Souvenirs zu Projekten aus unserem Ort befinden.