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Streit eskaliert: Lichtenstein klagt gegen Daetz-Stiftung

Lokalpolitik Auseinandersetzung erreicht neuen Höhepunkt

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Nach langem Hin und Her scheint nun eine einvernehmliche Lösung im Streit um die Zukunft des Daetz-Centrums Lichtenstein nicht mehr möglich zu sein. Wie Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) mitteilte, läuft jetzt eine Räumungsklage der Stadt gegen die Daetz-Stiftung, nachdem die Gespräche, die seit dem Frühjahr geführt wurden, keine Annäherung gebracht hatten.

Die Stadtverwaltung und der Stadtrat wollten die Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz" mit rund 600 Exponaten nur noch im verkleinerten Umfang zeigen. "Ziel war eine im Umfang deutlich reduzierte, aber dennoch förderauflagengerechte Holzschnitzkunstausstellung mit einem flexibleren Ausstellungskonzept und die Zusammenführung mit dem städtischen Museum zur nachhaltigen Sicherung beider kulturellen Angebote am Standort Schlossallee 2", heißt es in der Mitteilung Nordheims.

Der Einfluss der Daetz-Stiftung und damit von Peter Daetz sollte schwinden, da es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen gab. Obwohl von Seiten des Stifters mehrfach Einigungswille verkündet wurde, tat sich in den letzten Monaten nichts, so dass die Stadt nun Konsequenzen gezogen hat. Gegen die will sich Peter Daetz nun laut "Freie Presse" wehren.



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