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Studenten präsentieren Ideen für die Zukunft der Koberbachtalsperre

UMGESTALTUNG Strandbad und Zeltplatz könnten sich demnächst optisch verändern

Langenhessen. 

Langenhessen. In den nächsten Jahren könnte sich die Koberbachtalsperre zumindest im Bereich des Strandbades, des ersten Zeltplatzes und der einstigen Bungalowsiedlung optisch verändern. Das ist das Ergebnis eines groß angelegten Studentenwettbewerbes zur Entwicklung des dortigen Naherholungsgebietes.

Der Startschuss dafür erfolgte im letzten Oktober, worauf sich junge Leute der Fachrichtung Landschaftsarchitektur der TU Dresden, der Hochschule Anhalt in Bernburg und der Fachhochschule Erfurt ihre Gedanken machten. Zum Abschluss des Wettbewerbes lagen der Fachjury - sie bestand aus Landschaftsarchitekten und der Werdauer Stadtverwaltung - 23 Arbeiten vor, wobei die Studenten aus Erfurt mit ihren Ideen den Ton klar angaben.

Die Arbeit von Remigia Lippert und Henk Bodmann punktete bei der Jury am meisten. Entsprechend räumten die Beiden den mit 1.200 Euro verbundenen ersten Preis ab. "Meine Aufgabe ist es nun, für die Umsetzung dieses Planes des nötige Geld ranzuschaffen", kommentierte der Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen den Plan der künftigen Landschaftsarchitekten, die sich beispielsweise hinter dem Strandbad einen Park vorstellen können.

Entsprechend müsste die vorbeiführende Kreisstraße in Richtung Süden verlegt werden. Ebenfalls soll die Bootsausleihstation in die Nähe des Zeltplatzes umziehen. Alle Gestaltungspläne des Studentenwettbewerbes werden am1. August im Koberbachcentrum der Öffentlichkeit präsentiert.