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Chemnitz

Studium zum "Sexiest Job des 21. Jahrhunderts" bald auch an der WHZ

Hochschule Der Bedarf an Data Scientists wird immer größer

Zwickau. 

Zwickau. "Data Scientist: The Sexiest Job of the 21st Century" beschrieb vor einigen Jahren das renommierte Magazin "Harvard Business Review" den Beruf des Data Scientisten. Ab September 2019 wird dieser Bachelor-Studiengang auch an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) angeboten. Darüber kann man sich z. B. zum Hochschulinformationstag am 10. Januar 2019 informieren.

"Für dieses spannende Studium suchen wir vor allem motivierte Studieninteressenten, die keine Überflieger sein müssen. Wer wissen möchte, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, ist bei uns richtig. Data Science ist sehr interdisziplinär und es braucht eher ein breites Interesse für wirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge - kein mathematisches Spezialwissen" wirbt Prof. Dr. Mike Espig für den neuen Studiengang.

Mehr als 6.000 freie Stellen für den Bereich Data Science gibt es aktuell in Deutschland. Tendenz steigend. Dass der Bedarf immer größer wird, ist nicht verwunderlich. Der digitale Fortschritt verändert die Art und Weise, wie wir leben und Wohlstand erwirtschaften, grundlegend. Das gilt auch für die Fundamente unserer Wertschöpfungsprozesse, in denen sich Daten zu einem zentralen Rohstoff und datenbasierte Geschäftsmodelle zu einer Grundlage für alle Wirtschaftszweige entwickeln.

Interdisziplinär Daten auswerten - Anwendungen und Berufsbilder sind vielfältig

Die Fachgruppe Mathematik der WHZ hat den neuen Studiengang Data Science an den aktuellen Anforderungen ausgerichtet. Immer mehr Formen von Daten stehen zur Verfügung: In der Industrie - durch konsequente Überwachung und Adaption der Prozesse, in der Forschung - durch neue Auswertungsmethoden und moderne Betrachtung von Phänomenen und Entwicklungen. Aber auch im Privaten, wo Innovationen wie Smart Home zum gelebten Normalfall werden. In der gezielten Speicherung und Auswertung dieser Daten liegt ein großes Wertschöpfungspotenzial für Unternehmen. Schon heute werden anonymisierte Datenauswertungen genutzt, um schwere Krankheiten wie Krebs passgenauer behandeln zu können und den Menschen bessere, individuelle Heilungschancen zu eröffnen. Hierzu braucht es entsprechende Datenbestände, die einer Auswertung zum Wohl der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden können und durch neue Analyseverfahren wie durch die sich rasant entwickelnden Methoden des Data Science ausgewertet werden. Ob in der Medizin, der Robotik, der Automobil- sowie Finanzindustrie oder der Prozessoptimierung, AbsolventInnen des Studiengangs Data Science werden sich ihr Berufsfeld bei sehr guten Gehaltschancen aussuchen können.



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