Stützen am Zwickauer Dom St. Marien abgebaut

Sanierung Spektakuläre Aktion auf engstem Raum

Zwickau. 

Zwickau. Fast drei Jahre lang zogen zwei riesige Holzstützen am Zwickauer Dom St. Marien die Blicke von Einheimischen und Besuchern auf sich. Grund für den Anbau der beiden Holzkonstruktionen waren dringend erforderliche Sanierungsarbeiten an den Fundamenten des imposanten Gotteshauses. Da der Untergrund instabil war, hatte sich die Stadtkirche im Verlauf der Jahrhunderte um 34 Zentimeter in Richtung Süden geneigt. Für die Zeit der Sanierung der freigelegten Fundamente, boten die Stützen den nötigen Halt.

Verzögerungen im Ablauf

Am Dienstag wurde sie wieder entfernt. Allein schon wegen der beengten Platzverhältnisse im Baustellenbereich, sahen sich alle Beteiligten einer großen Herausforderung gegenüber. Erschwerend kam hinzu, dass sich zwei Schrauben in der Halterung am Boden verklemmt hatten und mit einigem Aufwand erst gelöst werden mussten. Das wiederum führte zu Verzögerungen im Ablauf.

Um die Mittagszeit wurde dann die erste Stütze entfernt, am Nachmittag zusammen mit dem zweiten Exemplar auf einen Tieflader verfrachten und durch die engen Straßen der Innenstadt abtransportiert. Die Holzbögen werden zunächst eingelagert. Wie mit ihnen weiter verfahren wird, konnte Dombaumeister Michael Kühn am Dienstag noch nicht sagen. Zwar gäbe es mehrere Ideen, eine Entscheidung hierüber sei aber noch nicht gefallen.