Stützmauer wird mit Schiffsrennen eingeweiht

Umbau Stützmauer in Kirchberg wieder inatkt

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Zur Freigabe der Stützmauer ließen Landrat Scheurer, Kerstin Nicolaus und Christian Otto Papierschiffe fahren. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. Ortsteil Leutersbach. "Durchlass und Stützmauer waren durch das Hochwasser 2013 stark beschädigt, darum freuen wir uns, dass beides mithilfe von Bund und Freistaat wieder hergestellt werden konnte", sagte Christoph Scheurer, Landrat des Landkreises Zwickau.

Im April hatte die Baumaßnahme für den Durchlass begonnen und konnte bereits im Juli fertiggestellt werden. 12 Meter Länge weist der Durchlass auf bei einem Durchmesser von 1,20 Meter. Ganze 32 Meter Trinkwasser- und Gasleitung wurden im Dükerverfahren verlegt, das bedeutet, dass die Leitungen, die zur Unterquerung von Hindernissen für den freien Wasserlauf eingesetzt wurden, durch die Anordnung eine Art Selbstreinigungseffekt haben.

Etwa 460.000 Euro Gesamtkosten

Die Kosten der Maßnahme lagen bei 65.000 Euro. Der Bau der 85 Meter langen Stützmauer begann bereits im September letzten Jahres. Die Kosten beliefen sich auf 390.000 Euro. "Da die Hauptstraße abgestuft wurde, freuen wir uns, dass sie vom Landkreis an die Stadt Kirchberg in so einem guten Zustand übergeben wird", sagte Kerstin Nicolaus, Landtagsabgeordnete (CDU).

Bei einer sogenannten "Abstufung" wird aus einer Kreisstraße eine Gemeindestraße, für die die Gemeinde dann auch zuständig ist. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gab es als Höhepunkt der Freigabe noch ein kleines Papierschiffchenrennen, welches der Landkreis eindeutig für sich entscheiden konnte.