Sturm sorgt für einen Einsatz-Rekord

Bilanz Crimmitschauer Feuerwehr muss 194-mal ausrücken

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Crimmitschau. Zu 194 Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr aus Crimmitschau im abgelaufenen Jahr ausgerückt. Damit gibt es einen neuen Einsatz-Rekord für die Brandschützer aus Crimmitschau. Als Grund nennt Gemeindewehrleiter Werner Spalerski die Witterungssituation.

"An sieben Tagen waren Einsätze notwendig, die durch starken Wind oder Sturm bedingt waren. Von reinen Frühjahrs- oder Herbststürmen kann man nicht mehr reden", sagte der Gemeindewehrleiter am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus an der Fabrikstraße. Er erinnerte noch einmal an die Einsätze nach der Windhose, die am 31. August über die Stadt fegte. Danach waren 34 Einsatzstellen in Crimmitschau und den Ortsteilen abzuarbeiten.

Auch kuriose Einsätze

Die Einsatzzeit beläuft sich im abgelaufenen Jahr zusammengerechnet auf 187,75 Stunden. Am wenigsten Einsätze gab es im Februar und im November, als die Helfer jeweils achtmal alarmiert worden sind. Die Freiwillige Feuerwehr musste zwölf Brände löschen und 21 Ölspuren beseitigen. Sie wurde zu elf Verkehrsunfällen gerufen. Zudem stehen 18 Fehlalarme (12 durch Brandmeldeanlagen und 6 durch einen blinden Alarm) in der Statistik. An 43 Einsätzen waren die Helfer aus den Ortsfeuerwehren beteiligt.

Auch im letzten Jahr gab es wieder einen kuriosen Einsatz, über den Werner Spalerski zur Jahreshauptversammlung berichtet hat. Am 22. September 2017 konnte ein Bewohner in einem Haus am Grünen Weg nicht mehr sein Bad verlassen. Eine Türklinke war abgebrochen. Nachbarn hörten seine Hilferuf und alarmierten die Feuerwehr.