Sturmschaden: Werdau sperrt Waldfriedhof

Sabine Spendenaktion für Ersatzpflanzungen gestartet

Werdau. 

Werdau. Sturmtief "Sabine" hat enorme Schäden auf dem Waldfriedhof in Werdau hinterlassen. Der Bereich war am Montag wegen Windbruch sicherheitshalber voll gesperrt worden. Der Grund: Insgesamt 17 ausgewachsene Bäume fielen "Sabine" zum Opfer, ein herber Verlust für das Areal, dass nicht nur von Trauernden, sondern auch oft von Ruhe- und Erholungssuchenden aufgesucht wird. Seit dem Dienstagmorgen sind zahlreiche Mitarbeiter von Bauhof und Friedhof mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Unterstützt werden sie von schwerer Technik, ohne die eine Beräumung der Äste und Stämme kaum möglich wäre. Die Arbeiten dauern wahrscheinlich bis Ende der Woche. So lange bleibt der Friedhof für Besucher gesperrt.

 

Spendenaktion für Ersatzpflanzungen

Der Schaden lässt sich durch das Alter der Bäume kaum beziffern. Für Ersatzpflanzungen werden voraussichtlich zwischen 15.000 und 20.000 Euro nötig sein, teilt die Stadtverwaltung mit. In diesem Zusammenhang haben die Verantwortlichen im Rathaus eine Spendenaktion gestartet. Rathaussprecher André Kleber: "Bis 200 Euro reicht der eigene Bankauszug zur Anerkennung als Spende beim Finanzamt. Eine separate Spendenquittung ist für Überweisungen bis zu dieser Höhe nicht erforderlich."