Sturmtief Sabine fegte übers Land

Unwetter Zahlreiche Schäden in der gesamten Region zu verzeichnen

Westsachsen. 

Westsachsen. Gleich mehrere Tage lang hatte das Sturmtief Sabine die westsächsische Region fest im Griff. Für zahlreiche Schäden sorgten dabei weniger die konstant hohen Windgeschwindigkeiten, sondern vielmehr die zum Teil sehr heftigen Windböen. Obwohl die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen ausrücken mussten, kam Westsachsen diesmal im Vergleich zu anderen Gegenden relativ glimpflich weg.

In Zwickau richtete ein am Montag gegen11 Uhr über die Stadt hinwegfegender Gewitterschauer mit schweren Sturmböen die größten Schäden an. Rund vier Stunden lang waren danach die Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Feuerwehren im Dauereinsatz. Im Landkreis registrierte die Regionalleitstelle allein bis 14.30 Uhr insgesamt 178 Feuerwehreinsätze. Unter anderem deckte eine Windböe das Dach eines Hauses an der Stiftstraße ab. Aber auch im Umland hinterließ Sabine ihre Spuren. So knickte der Sturm beispielsweise den erst 2013 aufgestellten Gewerbebaum gegenüber dem Wilkau-Haßlauer Rathaus ab und vielerorts wurden reihenweise Baustellenabsperrungen, Umleitungs- und provisorisch aufgestellte Straßenschilder umgeworfen. Es kam auch zu mehreren Schäden an Fahrzeugen. Und am Kirchberger Pohlteich entwurzelte der Sturm einen riesiger Baum, der über den Rundwanderweg mit der Krone in das Gewässer stürzte. Verletzt wurde dabei niemand.