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Corona-News

Tankstelle der Glückseligkeit

Operette "Die lustige Witwe" feiert am Freitag Premiere

Zwickau. 

Zwickau. Es wird leichtfüßig, traumhaft und zugleich opulent. Das versprach am Sonntag der Wiener Gastregisseur Wolfgang Dosch, der den Zwickauern mit seinen Inszenierungen wie "Wiener Blut" bereits bestens bekannt ist. Auch wenn die beliebteste Operette von Franz Lehár - "Die lustige Witwe" - mangels verfügbarem Gewandhaus "nur" in einer Schulaula gespielt wir.

Zuschauer sollen glückselig werden

"Unser Ausstatter Toto, der auch für die Kostüme verantwortlich ist, hat ein traumhaft schönes Jugendstil-Bühnenbild so in die Architektur der denkmalgeschützten Schule hineingebaut, dass man denken könnte, es gehört dahin", erklärte Dosch. "Die lustige Witwe" ist für ihn eine "Tankstelle der Glückseligkeit". "Die soll dafür sorgen, dass unsere Zuschauer, die vielleicht etwas vergrämt zur Aufführung kommen, weil sie eben nicht im Theater stattfindet, glückselig wieder rauskommen. Trotz erschwerter Bedingungen gibt es ästhetisch keine Kompromisse", sagte der Regisseur.

Premiere ist am 19. Oktober

"Wir haben bereits bei ,Kiss me Kate' gute Erfahrungen mit der Pestalozzischule gemacht", sagte der 1. Kapellmeister Vladimir Yaskorski. Die beiden Hauptdarsteller - der Bariton Sebastian Seitz als Danilo und die Sopranistin Marija Mitic als Hanna Glawari brachten bei der Matinee mit "Lippen schweigen, ´s flüstern Geigen" die Herzen des Publikums zum Schmelzen. Die Premiere am 19. Oktober ist ausverkauft. Für die Vorstellungen am 21. Oktober (15 Uhr) sowie am 23., 24., 26. und 27. Oktober jeweils 19.30 Uhr gibt es Restkarten.



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