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Tanzen wie im Orient

Hobby Faszination auf kleiner Bühne

Gedämpfte orientalische Musik ertönt aus der Lautsprecher-Anlage, geschmeidig bewegen sich "Intchi - die Perle" und "Firishta", der Engel, vor dem großen Wandspiegel und prüfen akribisch den Ablauf ihrer Bewegungen. Uta Wolf und Angela Schoppe, im Alltagsleben als Krankenschwester und Sachbearbeiterin tätig, haben sich in ihrer Freizeit dem orientalischen Tanz verschrieben. Uta Wolf erinnerte sich an die Anfänge: "Man könnte annehmen, dass ich schon immer vom Tanzen geträumt habe, weit gefehlt. Erst war es meine Schwester, die mich bat, mit ihr gemeinsam ein paar Übungsstunden zu nehmen. Aber damals hatte ich anderes im Sinn." Ein oder zwei Jahre später waren es zwei Freundinnen, die die junge Frau einfach überredeten, mit zu einem orientalischen Tanzkurs an der Volkshochschule zu gehen: "Komm, den Spaß machen wir uns." Spaß hatte es gemacht, auch wenn es oft Muskelkater gab, aber an Aufgeben dachte keiner, inzwischen lässt die Faszination Orient Uta Wolf nicht mehr los: "Wie oft habe ich vom orientalischen Tanz geträumt? Ich weiß es nicht mehr, aber, so oft es möglich war, habe ich eifrig die angebotenen Kurse für Anfänger und für Fortgeschrittene besucht" Inzwischen ist "Intchi" zur Trainerin für orientalischen Tanz avanciert und hat in Angela Schoppe aus Schneeberg eine gleichgesinnte Partnerin gefunden. Demnächst wollen sich die beiden Frauen nun auch im Zwickauer Raum bei kleineren Veranstaltungen zeigen und andere an ihrem Hobby teilhaben lassen.