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Chemnitz

Team der WHZ experimentiert auswärts

PREMIERE Zwickauer Ingenieure sind bei Schülern des Crimmitschauer Motteler-Gymnasiums zu Gast

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Bei den Schülern der Klasse 9s des Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau war am Mittwoch das mobile Schulteam der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) zu Besuch. Zu dem gehören seit letztem Oktober die jungen Ingenieure Elisabeth Wandtke, Max Nekwinda und Melanie Weber, die regelmäßig in Gymnasien der Region im Einsatz sind.

Praktischer Erfahrungen machen Berufe greifbar

"Mit solchen Doppelstunden wie hier in Crimmitschau versuchen wir, den MINT-Unterricht zu bereichern, den Stoff mit Experimenten 'anfassbar' zu machen und den Schülern zu zeigen, dass auch der Beruf eines Ingenieurs spannend und vielseitig ist", sagte Elisabeth Wandtke, die in Crimmitschau mit ihren Kollegen ein bisher noch nicht angebotenes Thema austestete. "Zum ersten Mal standen Solarzellen und der Strom aus der Blume im Mittelpunkt unserer Experimentierstunden", erklärte die Ingenieurin, welche bei der Vorbereitung Unterstützung von Birgit Platte - ihres Zeichens Physiklehrerin am Motteler-Gymnasium - bekam.

Bei der Energiewende mitwirken

Die Pädagogin arbeitet als Beraterin des WHZ-Teams. Bei den Experimenten ging es um Fragen der Gewinnung elektrischer Energie aus Sonnenlicht und die Materialien für den Bau von Solarzellen. "Dabei spielte Silizium ausdrücklich keine Rolle", betonte Elisabeth Wandtke. Stattdessen haben die Schüler am Ende Farbstoffsolarzellen hergestellt und deren Leistungsfähigkeit getestet. Natürlich lernten die Gymnasiasten dabei auch viel über die Funktionsweise einer Solarzelle, deren aktuelle Entwicklung und die mögliche Zukunft auf diesem Gebiet.

"Die Energiewende ist nun mal in vollem Gange und die Solarzellen werden einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung mit 'grünem Strom' leisten", weiß Elisabeth Wandtke, die am Ende der Doppelstunde mit den Ergebnissen sehr zufrieden war.



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