Temposünder vor Grundschulen

Verkehr Stadt Limbach führt wieder vermehrt Messungen durch

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Am Donnerstag wurde vor der Kita auf der Hohensteiner Straße geblitzt: Tempo-30-Zone. Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. In der Großen Kreisstadt gibt es viele verkehrsberuhigte Zonen, seit dem letzten Jahr auch verstärkt vor Kinder- und Jugendeinrichtungen. Dass sich trotzdem Verkehrsteilnehmer nicht an Tempo 30 halten, fällt den Vollzugsbediensteten immer wieder auf.

Schwerpunkte sind die Bereiche vor den Grundschulen in Rußdorf und Pleißa, aber auch vor der Kita auf der Hohensteiner Straße wird unverändert oft zu schnell gefahren. Damit das in Zukunft besser wird, kommt seit dieser Woche wieder das Geschwindigkeits-Messgerät zum Einsatz, welches sich die Stadtverwaltung vor einem halben Jahr angeschafft hatte.

Tempolimit wird oft übergangen

Bereits am Donnerstag Mittag stellten die Mitarbeiter der Polizeibehörde dabei fest, dass sich das Tempolimit vor dem "Spatzennest" noch nicht eingeprägt hat. Wenn man neun Kilometer pro Stunde oder mehr zu schnell ist, löst der "Blitzer" aus. "Für unsere Stadt gibt es eine Prioritätenliste, die auf jahrelangen Messungen und Erfahrungen basiert", erklärte Thomas Luderer. "Bereits 2014 war ein umfangreiches Handlungskonzept erstellt worden, um vor allem Fußgänger jeden Alters zu schützen."

Der Fachbereichsleiter für Ordnungsangelegenheiten betonte, dass immer zwei der sechs Ortspolizisten dabei sind, wenn aktiv gemessen und bei Überschreitungen eben auch "geblitzt" wird. Recht neu ist das Tempolimit vor der Grundschule Bräunsdorf. Aktuell wird zunächst passiv - mit dem "Smiley" - überwacht, ob die neue Geschwindigkeit eingehalten wird.