Terminverschiebung des GoPro Motorrad Grand Prix bringt Probleme

Sachsenring Gründe liegen angeblich bei der Formel 1 - Fans, Macher und Geschäftspartner müssen umplanen

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Der Sachsenring soll nun zwei Wochen früher die Massen anlocken. Foto: Markus Pfeifer

Die Sachsenringfans und die Macher des Grand Prix auf der Traditionsrennstrecke vor den Toren Hohenstein-Ernstthals wurden diese Woche von einer Meldung überrascht, die viele Planungen über den Haufen wirft. Wie die Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM) und die Dorna Sports, der internationale Rechteinhaber der Motorrad-Weltmeisterschaft bekannt gegeben haben, wird der GoPro Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring um zwei Wochen vorverlegt. Er findet nun aller Voraussicht nach vom 30. Juni bis zum 2. Juli statt. Ursprünglich geplant war das Wochenende vom 14. bis 16. Juli.

"Bisher erworbene Tickets für den GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland, inklusive der Boxengassen-Tickets für den Donnerstag vor der Veranstaltung, behalten ihre volle Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden", betonte Judith Pieper-Köhler, Sprecherin der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM). Wer bereits Karten erworben hat, aber am neuen Termin nicht an den Sachsenring kommen kann, hat vom 2. bis 31. Januar die Möglichkeit, die Tickets zu stornieren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.srm-sachsenring.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03723-499911.

"Die SRM möchte sich inständig für die hierdurch entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen, auch wenn die Vergabe des Austragungstermins des Deutschen Motorrad Grand Prix Deutschland nicht unter dem Einfluss des Veranstalters steht", so Judith Pieper-Köhler. SRM-Geschäftsführer Wolfgang Streubel sieht nicht nur Probleme, die beispielsweise aus der Urlaubsplanung von Fans und Helfern resultieren. "Gerade für die Hotels gibt es nun auch richtige Probleme", so Streubel, der genau wie alle anderen im Sachsenringumfeld von der Entscheidung überrascht wurde. Die Verschiebung wird für höhere Kosten sorgen und könnte sich negativ auf die Besucherzahl auswirken, nachdem der Kartenvorverkauf bisher sehr gut lief.