Terrier im Wettkampf

Hundesport Internationale Deutsche Meisterschaften in Werdau

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Dirk Burmeister hatte mit Easton von Erikson einen der jüngsten Hunde im Teilnehmerfeld. Foto: Thomas Michel

Werdau. Das Fußballstadion im Landwehrgrund gehörte am Wochenende dem Hundesport. Die Terrier-Ortsgruppe Westsachsen mit Sitz in Neumark richtete in Werdau die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Vierbeiner aus, die am Ende zufriedene Veranstalter und Teilnehmer sah. Bei letzteren spielte allerdings nicht nur die Platzierung des Vierbeiners eine Rolle.

Beispielsweise war Dirk Burmeister aus dem schleswig-holsteinischen Burg (Dithmarschen) mit seinem Terrier "Easton von Erikson" zum ersten Mal bei einer großen Meisterschaft. Der dreieinhalbjährige Hund war der jüngste im Feld der 27 Terrier und hatte erwartungsgemäß bei der Medaillenvergabe keine Chance.

"Doch dafür, dass es seine erste große Meisterprüfung war, reagierte Easton phasenweise schon ziemlich clever. Er hat aber auch noch einige Makel, an denen wir in den kommenden Wochen und Monaten arbeiten müssen", meinte der Norddeutsche, nachdem sein Hund bei der Unterordnungsprüfung 85 Punkte geholt hatte.

"Ich bin jetzt 30 Jahre im Hundesport und weiß, dass die Ausbildung eines Hundes halt auch etwas Zeit braucht", betonte Dirk Burmeister, der die Meisterschaft in Werdau in den höchsten Tönen lobte. "Das war eine tolle Veranstaltung mit guten Gastgebern und einem fairen Publikum", sagte er.

An dieser Einschätzung änderte auch die Tatsache nichts, dass sein Hund bei der ebenfalls zur Meisterschaft gehörenden Fährtenprüfung auf einem Feld des Gospersgrüner Agrarhofes aufgrund seiner Unerfahrenheit durchgefallen war.



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