Tierische Leiharbeiter bei VW

Natur und Technik Sachsens Umweltminister besucht Autobauer

Mosel. 

Mosel. Am Rande eines Besuches von Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt im VW-Werk Mosel, bei dem der Politiker auch einem Blick auf zwei Modelle des streng geheimen neuen Elektroautos ID.3 werfen durfte, gab es noch einen besonderen Termin. Und der fand abseits der Produktionshallen auf einer fast schon idyllisch gelegenen Wiese innerhalb des Werksgeländes statt. Auf eine Initiative des Unternehmens hin, hatte dort der Mülsener Berufsimker Sven Rudolph 25 Bienenstöcke aufgestellt, die mehr als eine Million dieser überaus nützlichen Insekten beherbergen.

Der Umweltminister durfte ein Glas der ersten Ausbeute des leckeren Bienenproduktes mit in die Landeshauptstadt nehmen. Maximal 3000 Gläser Honig könnten im Verlauf eines Jahrs abgefüllt werden. Verkauft wird das Naturprodukt unter dem Namen "Werkbiene" künftig an die Mitarbeiter des Unternehmens. Der offizielle Verkaufsstart ist für August geplant. "Bienen sind für das Ökosystem von besonderer Bedeutung. Mit der Ansiedlung unserer Bienenvölker setzen wir ein klares Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt", sagte Dirk Coers, VW-Sachsen-Geschäftsführer Personal und Organisation.