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Tierpark wieder geöffnet

Natur Besucher lassen sich von Sturmschäden nicht abhalten

Hirschfeld. 

Hirschfeld. Am 23. September zog der Sturm "Fabienne" über die Region und hinterließ in einigen Gegenden eine Spur der Verwüstung. Besonders schwer betroffen war der Hirschfelder Tierpark. Gut 100 Bäume wurden entwurzelt oder beschädigt, Dächer und Zäune gingen zu Bruch. Glücklicherweise kam kein Mensch zu Schaden. Abgesehen von einem Wollschwein, das von einem Ast erschlagen wurde, gab es auch bei den Tieren keine Verluste. Allerdings musste der Tierpark aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Erst am Sonnabend öffnete die beliebte Einrichtung wieder ihre Türen für die Besucher. Und die zog es gleich in Scharen nach Hirschfeld.

Streicheln bringt Freude

Bei den Kindern erwiesen sich die Streichelgehege nach wie vor als Hauptattraktion. Doch obwohl die Tiere eindeutig im Mittelpunkt des Interesses standen, hatte insbesondere viele der Erwachsenen auch ein Auge für die deutlich sichtbaren Sturmschäden. "Wenn man die ganze Baumstümpfe und den riesigen Holzhaufen am Rande des Tierparkgeländes sieht, wird einem erst so richtig deutlich, mit welcher ernormen Urgewalt der Sturm hier gewütet hat. Es ist schon ein Unterschied, ob man in der Zeitung von so einer Sache liest, oder sich selbst ein Bild davon macht", sagte Sabine Mehlhorn aus Zwickau, die mit ihren beiden Kindern im Tierpark unterwegs war.

Sie und ihr Lebensgefährten gehörten übrigens zu den vielen Leuten, die der Einrichtung in den zurückliegenden Tagen mit einer Spende unter die Arme gegriffen haben. Mehr als 80.000 Euro sind inzwischen auf dem Konto des Fördervereines eingegangen. Noch steht die genaue Schadensumme nicht endgültig fest. Allerdings geht Tierparkleiterin Ramona Demmler von einem sechsstelligen Betrag aus.



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