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Tierpaten unterstützen Arbeit

Tiergehege Geld ja, Futterspenden nein

Crimmitschau. 

Besucher können das Tiergehege im Sahnpark, in dem mehr als 100 Tiere leben, auf verschiedenen Wegen unterstützen. Dazu gehören die Tierpatenschaften. Dafür müssen pro Jahr zwischen 10 Euro für Tauben, Sittiche und Zwerghühner und 50 Euro für Pony und Esel bezahlt werden. Die Tierpatenschaft eignet sich auch als Geschenk. Als Dankeschön gibt es eine Urkunde. Zudem besteht im Herbst wieder die Möglichkeit, dass Eicheln und Kastanien in das Tiergehege gebracht werden. Auf sonstige Futterspenden wird dagegen aus gutem Grund verzichtet. "Ein Großteil der Beutel mit Grünzeug und Brot war in der Vergangenheit verschimmelt. Wir können die Dinge nicht verwenden und müssen auch noch die Kosten für die Entsorgung tragen", sagt die verantwortliche Mitarbeiterin Christa Eichhorn. Sie ärgert sich, dass Besucher immer wieder das Futterverbot im Tiergehege ignorieren. Deshalb sollen nun neue Hinweisschilder angebracht werden. Zudem wurde ein Sicherheitszaun am Gelände der Ponys gezogen. "Jetzt haben die Tiere zwar weniger Auslauf, doch wir müssen sie schützen", sagt Christa Eichhorn. Sie beobachtet, dass vor allem Frauen das Futterverbot ignorieren. Eichhorn und ihre Kollegen sprechen die Übeltäter stets direkt an und appellieren an die Vernunft, die bei Kindern oftmals größer als bei Erwachsenen sei. Im Wiederholungsfall soll auch von der Möglichkeit, eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit zu erstatten, Gebrauch gemacht werden.



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