Tillich besucht westsächsische Firmen

Wirtschaft Unternehmen aus Zwickau sind weltweit aktiv

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Sranislaw Tillich (li.) im Gespräch mit Konstruktionsmechaniker Max Zigan - dieser stanzt gerade Türblätter. Rechts Firmengründer Gert Kehl. Foto: Kathrin Buschmann

Zwickau. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchte am Donnerstag zwei Unternehmen in der Muldestadt Zwickau. Zuerst besichtigte der Landeschef das Bildungszentrum der DPFA in Eckersbach und danach den Kühlzellen-Hersteller Ilkazell auf der Talstraße. Der Gast zeigte sich beeindruckt von den innovativen Produkten und den zum Teil hochkomplexen Einzelanfertigungen von Kühlzellen, Reinräumen und Umwelt-Simulations-Räumen.

Diese kommen unter anderem in der Lebensmittelindustrie und Gastronomie sowie in der Medizintechnik und Pharmazie oder auch bei Automobilherstellern weltweit zum Einsatz. Der Ministerpräsident konnte sich davon überzeugen, dass die Auftragslage im Unternehmen ausgezeichnet ist und die Firma an ihre Kapazitätsgrenzen gerät. Zur Absicherung der Auftragslage wurde die Zahl der Mitarbeiter auf 105 aufgestockt, darunter befinden sich auch sechs Azubis. Auch einige Pendler konnten gewonnen werden.

Vor Ort präsentiert sich auch das Start-Up-Unternehmen Pendix mit seinem neu entwickelten Nachrüstantrieb für E-Bikes. Stanislaw Tillich lobte die Zwickauer Firmen dafür, dass sie sich mit viel Engagement "am Weltmarkt nicht nur bewähren, sondern dass sie den Weltmarkt mitbestimmen." Am Abend traf sich Tillich noch mit Parteikollegen vom CDU-Stadtverband. Zur gleichen Zeit war auch Kultusministerin Brunhild Kurth in der Region unterwegs. Sie besuchte unter anderem eine Kita und eine Grundschule in Reinsdorf.