Torhüter hat keinen neuen Vertrag

Eishockey Brett Kilar muss die Eispiraten Crimmitschau verlassen

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau befindet sich auf der Suche nach einem neuen Stamm-Torhüter. Dabei ist momentan noch unklar, ob die Westsachsen einen deutschen Schlussmann finden oder die Position mit einem Ausländer besetzen.

Trainer Daniel Naud und Gesellschafter Ronny Bauer favorisieren eine klare Rollenverteilung. Der Schlussmann, der momentan gesucht wird, soll einen Großteil der Spiele absolvieren. "Die Position des Back-Up haben wir mit Mark Arnsperger besetzt. Er soll den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen, auf mindestens zehn Einsätze in der Hauptrunde kommen", sagt Ronny Bauer zu den Vorstellungen.

In der Saison 2018/19 musste Arnsperger mit einer Förderlizenz zwischen dem DEL-Team in Bremerhaven und dem Oberligisten in Leipzig pendeln. Die Eispiraten-Verantwortlichen setzen damit im Kasten auf einen personellen Neuanfang. In der abgelaufenen Spielzeit bildeten Brett Kilar und Sebastian Albrecht das Torhüter-Duo. Die beiden Schlussleute blieben über weite Strecken hinter den Erwartungen zurück. Schon vor einigen Wochen wurde informiert, dass Sebastian Albrecht zu einem Team aus der Oberliga wechseln wird.

Erwartungen als Torhüter nicht erfüllt

Am Donnerstag folgte nun die Mitteilung, dass es auch für Brett Kilar keine Zukunft im Kunsteisstadion im Sahnpark geben wird. "Brett hat in der Saison 2017/18 einen tollen Job gemacht. In der Serie 2018/19 konnte er aber nicht an die gezeigten Leistungen anknüpfen", sagte Bauer. Kilar hat 74 Partien für die Westsachsen absolviert und war zweimal am Einzug in das Viertelfinale der Play-offs beteiligt. "In diesem Kontext haben die Eispiraten-Verantwortlichen mit Brett Kilar gesprochen und dem Torhüter mitgeteilt, nicht in Gemeinsamkeit weiter zu arbeiten. Den Verantwortlichen war es wichtig, dem Goalie die Entscheidung fair und frühzeitig zu kommunizieren", ergänzte Medienchef Aaron Frieß.